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Ratgeber Laserhaarentfernung

Laserhaarentfernung bei dunkler Haut

Ja, auch dunkle Haut lässt sich lasern. Geeignet ist vor allem der Dioden-Laser mit 808 nm: Er dringt tiefer ein und wird weniger vom Pigment der Haut aufgenommen, die Haut wird zusätzlich gekühlt. Der Alexandrit-Laser eignet sich dagegen eher für helle bis mittlere Haut.

Von Jülide Scherer, Fachkunde nach NiSV · Stand Oktober 2026

Warum ist dunkle Haut eine Besonderheit?

Der Laser zielt auf den Farbstoff Melanin im Haar. Dunkle Haut enthält aber selbst viel Melanin. Ein Laser mit kurzer Wellenlänge würde deshalb auch die Haut erwärmen. Längere Wellenlängen wie 808 nm erreichen die Haarwurzel in der Tiefe und belasten die Hautoberfläche weniger.

So gehen wir bei dunkler Haut vor

  • Hauttyp bestimmen: In der kostenlosen Beratung legen wir deinen Hauttyp fest.
  • Probebehandlung: Ein kleiner Testbereich zeigt, wie deine Haut reagiert.
  • Passendes Gerät: In der Regel der Dioden-Eis-Laser mit Saphir-Kontaktkühlung.
  • Geduld bei der Energie: Wir steigern die Einstellung von Sitzung zu Sitzung statt mit voller Leistung zu beginnen.

Und bei gebräunter Haut?

Frische Bräune durch Sonne oder Solarium erhöht das Risiko von Pigmentflecken. Vor und nach der Behandlung solltest du deshalb einige Wochen keine intensive Sonne abbekommen. Mehr dazu im Ratgeber Laserhaarentfernung im Sommer.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Laserhaarentfernung bei dunkler Haut

Welcher Laser ist für dunkle Haut am besten?

Der Dioden-Laser mit 808 nm, weil er tiefer wirkt und das Hautpigment schont.

Kann der Laser bei dunkler Haut Flecken hinterlassen?

Bei passender Einstellung ist das Risiko gering. Deshalb beginnen wir mit einer Probebehandlung und steigern die Energie schrittweise.

Brauche ich bei dunkler Haut mehr Sitzungen?

Oft etwas mehr, weil wir mit vorsichtigeren Einstellungen arbeiten. Wie viele, besprechen wir in der Beratung.